
Interkulturelles Memory
unterschiedlich
Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit und ohne Migrationshintergrund
Dipl. Ing. Jutta Ziegler
Dipl. Ing. Ute Mai
Das Projekt "Interkulturelles Memory" ist ein Beitrag zur kulturellen Bildung und Identitätsfindung mit dem Ziel der Integration und des interkulturellen Austauschs. Seit 2009 wurde es in Kooperation mit verschiedenen Institutionen und Einrichtungen (Schilleria, Qualifizierungsprojekt TIO e.V., Nachbarschaftstreff Steinmetzstrasse) mehrfach erfolgreich durchgeführt.
Das Projekt ist als Kreativwerkstatt konzipiert mit dem Ziel, alle Bestandteile des Spieles unter Anleitung selbst zu entwickeln, zu gestalten und umzusetzen.
Vorgabe für die Motivsuche der Memorykarten kann zum Beispiel das kulturübergreifende Thema „Ornamente und Ornamentik“ als leicht zugängliches, im öffentlichen Raum überall sichtbares und kulturprägendes Element sein.
Projektbausteine
Einführung
Spurensuche
Fotoworkshop
Computerwerkstatt
Bauwerkstatt
Abschlussveranstaltung
Die Spurensuche dient der Inspiration und fotografischen Suche nach den Motiven für die Memorykarten. Gesucht wird sowohl im öffentlichen Raum als auch im Wohnumfeld der TeilnehmerInnen.
Orte der Spurensuche können sein:
Museen (Pergamonmuseum, Kunstgewerbemuseum etc.)
Stadtteil
Nachbarschaftseinrichtungen
privates Wohnumfeld
Der Besuch des Pergamonmuseums kann z.B. dazu dienen, die Vielfalt und Ausdrucksformen unterschiedlicher Kulturen zu entdecken.
Ein Fotoworkshop führt die TeilnehmerInnen in grundlegende Techniken der Fotografie und digitalen Bildbearbeitung ein.
Bausteine:
- Grundlagen der Fotografie, technische Einführung
- Motivwahl
- Gestaltung, Inszenierung, Beleuchtung
- Digitale Bearbeitung vom Foto zur Druckvorlage
Die Auswahl der geeigneten Motive als gemeinschaftlicher Prozess ist ein wichtiger Baustein des Projektes in der Erfahrung von Respekt gegenüber der eigenen gestaltenden Kompetenz wie auch der kulturellen Identität.
Angeschlossen ist die inhaltliche Entwicklung der Spiellegende, die neben der Projektbeschreibung eine Beschreibung der ausgewählten Motive beinhaltet sowie eine Listung aller Projektbeteiligten.
Als sichtbares Ergebnis des Projektes entsteht ein Memory in Kleinauflage mit mindestens 16 Motiven aus der Auswahl der TeilnehmerInnen in einer ebenfalls selbstgestaltenden Verpackung.
Neben der Herstellung des bekannten Gedächtnisspiels läßt das Projekt - je nach Umfang – aber auch viele weitere unterschiedliche künstlerisch-gestalterische Optionen offen wie z.B. die großformatige Übersetzung einzelner Motive zur Wandgestaltung oder zum Freiraumspiel.
Dies ist die Druckversion der Seite: http://www.baufachfrau-berlin.de/de/interkultur/interkulturelles-memory/