MenschenskinderGarten

Das Projekt

Aufbau eines Nachbarschaftsgartens in Berlin-Friedrichshain im Rahmen der Projekte „Interkulturelle Begegnungsorte“ und  „GartenArbeit mit Perspektive“

Laufzeit

01.07.2012 bis 31.03.2014
und
01.11.2013 bis 31.10.2014

TeilnehmerInnen

Interessierte AnwohnerInnen und GartennutzerInnen mit und ohne Migrationshintergrund aller Altersstufen (0 bis 79 Jahre) und  Auszubildenden vom FB Gala-Bau der bbw Berufsvorbereitungs- und Ausbildungsgesellschaft mbH

Planung / Bauleitung / Koordination /Projektleitung
BAUFACHFRAU Berlin e.V.
Dipl. Ing. Ute Mai
Dipl. Ing. Jutta Ziegler

Projektleitung und Gartenorganisation
menschenskinder-berlin gGmbH
Manuela Stuhlsatz
Katharina Frass

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Ziele der Projekte

Im Projekt „Interkulturelle Begegnungsorte“ wurde mit dem Aufbau eines Nachbarschaftsgartens auf einem Grundstück  in der Fürstenwalder Str. 30 in Berlin-Friedrichshain begonnen. Die 1350 qm große ungenutzte Brachfläche wurde gemeinschaftlich als Garten mit Einheimischen und zugewanderten Menschen verschiedener Herkunftsländer nutzbar gemacht und gestaltet. Der Garten versteht sich als Gemeinschaftsort und Nachbarschaftstreff für verschiedene Aktivitäten und steht allen BewohnerInnen des Stadtteils offen.

In dem Projekt „GartenArbeit mit Perspektive“ wurde der Garten als Vernetzungsort weiter entwickelt, die 3 Hauptziele des Projekts waren:

  • Förderung des ehrenamtlichen und nachbarschaftlichen Engagements
  • Aufbau des Gartens als Ort der (beruflichen) Vernetzung
  • Handwerkliche Qualifizierung und Anleitung zur Selbsthilfe

Ablauf der Projekte

In den Herbst- und Wintermonate 2012/2013 begann der Aufbau des Nachbarschaftsgartens mit Infoveranstaltungen, Gartenplenen, Ideen- und Planungswerkstätten mit den AnwohnerInnen und umfangreichen Rodungs-, Räumungs- und Erdarbeiten.
Von April bis Dezember 2013 fanden unterschiedlichste Themenworkshops statt um die Brachfläche in einen lebendigen und blühenden Nachbarschaftsgarten zu verwandeln. In nachbarschaftlichen Arbeitseinsätzen wurde gearbeitet am:
Bau von Kompostmieten, Bodenverbesserung, Einmessen von Beeten, Bau von Beeteinfassungen aus verschiedenen Materialien (Weiden, Ziegel, Holz), Hochbeetbau, Bau von Sitzbänken und einer Grillstelle, Wegebau, Lehmbackofenbau, Bau einer Benjeshecke und einer Kräuterspirale, Aufbau einer Jurte, Bau eines Grassofas, Beetbepflanzungen und Obstbaumpflanzungen.
Um die vielen AkteurInnen vor Ort und die Maßnahmen gut zu koordinieren, gab es außerhalb der Themenworkshops wöchentliche Planungs- und Baubesprechungen.   
Entstanden sind 16 Beete mit einer Fläche von je 10qm zur individuellen Bewirtschaftung und 4 Gemeinschaftsbeete mit je 20qm, die von unterschiedlichen Gruppen genutzt werden. Zusätzlich gibt es mehrere Themenbeete zur gemeinschaftlichen Nutzung, wie das Färberbeet, das Beerenbeet oder die Kräuterspirale. Der Lehmbackofen wurde sofort sehr gut angenommen, so dass es seit seiner Fertigstellung kein Gartenplenum mehr ohne selbstgebackenes Brot oder frischer Pizza gibt. Das monatliche Gartenplenum wurde für die laufende Organisation des Gartens eingerichtet.

In dem Projekt „GartenArbeit mit Perspektive“ wurden weitere Workshops/Lernbaustellen zur Gartengestaltung und zum beruflichen und sozialen Austausch durchgeführt, hier speziell mit dem Ziel,  die berufliche und soziale Integration von Menschen in der Erwerbspause (durch Familienarbeit) zu fördern. Gleichzeitig wurde der Nachbarschaftsgarten als Ort der Begegnung erfolgreich weiter entwickelt und gestaltet und bietet auch langfristig niederschwellige Angebote für alle Menschen in der Nachbarschaft.
                    
Mehr und mehr wurde der Garten ein Ort der nachbarschaftlichen und interkulturellen Begegnung und ein offener generationsübergreifender Treffpunkt. Es wurden kleine und große Feste gefeiert und Backtage veranstaltet. Der Garten wird heute von 45 Menschen aktiv bewirtschaftet und gepflegt und von vielen weiteren Menschen gerne und häufig besucht.
Weitere Informationen auch auf www.menschenskinder-berlin.eu/nachbarschaftsgarten

Die Abschlussbroschüre finden Sie hier

Die Projekte wurden gefördert von

Logos Projektförderung

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