better place - leben teilen

Laufzeit

fortlaufend
Beginn: Mai 2015

Projektleitung / Ansprechpartnerin

Dipl.-Ing. Ilka Holtorf

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Ziel des Projekts

Im Projekt „betterplace-leben teilen“ werden nicht genutzte Räumlichkeiten einzelner Kirchengemeinden und anderer EigentümerInnen mit geringen finanziellen Mitteln reaktiviert und dann einzelnen Familien, die in prekären Wohnverhältnissen leben müssen - wie zum Beispiel Menschen, die keinen Zugang zu Wohnraum haben oder Familien aus Flüchtlingsunterkünften - zu angemessenen Mietkosten zur Verfügung gestellt.
Das Besondere an dem Projekt ist der partizipative Ansatz: Die zukünftigen BewohnerInnen wie auch ehrenamtliche HelferInnen werden explizit in die Gestaltung und Renovierung der Wohnungen mit einbezogen. So verknüpft der Projektansatz beispielhaft die Wohnraumversorgung von Flüchtlingen mit sozialer Integration und Vernetzung.
Im Rahmen des Bauprozesses werden AkteurInnen im Bezirk, insbesondere VertreterInnen von Flüchtlingsorganisationen und des Bezirksamtes, BewohnerInnen und VermieterInnen, MigrantInnen und Flüchtlinge in einen Dialog gebracht und eine Hilfe zur Selbsthilfe geleistet. Bei der partizipativen Umgestaltung der Räume findet das Lernen im wahrsten Sinne des Wortes ein „zuhause“, die Flüchtlinge erfahren Selbstwirksamkeit und Umsetzungskompetenz, das Mitwirken beim Bauen und Gestalten fördert die Identifikation mit dem Ort.
Initiert wurde das Projekt von dem Integrationsbeauftragten Oliver Rabitsch und der Gleichstellungsbeauftragten Brigitte Kowas des Bezirksamt Reinickendorf.
Zur erfolgreichen und übertragbaren Projektumsetzung bedarf es einer sorgsamen und kompetenten Projektsteuerung, die von BAUFACHFRAU Berlin e.V. übernommen wird. Es gilt Bauvorschriften zu beachten, Maßnahmen mit dem Eigentümer abzustimmen, den Bauablauf zu koordinieren, die Beteiligung zu organisieren und anzuleiten, Firmen bzw. HandwerkerInnen auszuwählen, die sensibel mit Menschen in besonderen Notsituationen umgehen und den Selbsthilfeansatz unterstützen, Regeln transparent zu machen und durchzusetzen, den Finanzrahmen einzuhalten, Kooperationen vor Ort aufzubauen und verschiedene bereits vorhandene Kompetenzen und Angebote vor Ort einzubinden – von den IntegrationslotsInnen bis zu Verschenkemärkten.
Ein wesentlicher Projektbaustein ist die Erstellung eines Handbuchs als Leitfaden zur kostengünstigen Herstellung von weiteren Wohnungen für hilfebedürftige Familien.
Mit dem Modellprojekt verbinden wir das weiterführende Ziel, einen starken Impuls auszusenden, durch Bündnisse und lokale Zusammenarbeit die Wohnraumsituation für Menschen in besonderen Notsituationen zu verbessern.

Ablauf des Projekts

Eine von der Evangelischen Kirchengemeinde Hoffnungskirche Neu-Tegel e.V. zur Verfügung gestellte Wohnung mit 2 ½ Zimmer war die erste Realisierung. Zum 01.07.2015 ist hier eine 4-köpfige-Familie eingezogen, die vorher 1 ½ Jahren in einem Flüchtlingswohnheim lebte.
Seit dem 1. Mai 2015 wurde die Wohnung unter der Projektsteuerung und Anleitung von BAUFACHFRAU Berlin e.V. gemeinsam mit der Flüchtlingsfamilie und ehrenamtlichen HelferInnen des Netzerks WIR und Albatros gGmbH renoviert.
Im Herbst 2015 wurde eine zweite Wohnung der evangelischen Kirchengemeinde Lübars renoviert und arbeiten laufend an der Umsetzung von neuen Wohnungen - interessierte HelferInnen und UnterstützerInnen sind immer willkommen! Für Infos einfach kurz mit uns in Kontakt treten, telefonisch oder via mail an holtorf(at)baufachfrau-berlin.de

KooperationspartnerInnen des Projekts

Logos Projektförderung
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