Ein Platz für uns!

Das Projekt

Ein Platz für uns! – Ein handwerklich-kreatives Projekt im Interkulturellen Mädchentreff

Laufzeit

15.07.2015 - 31.10. 2015

Teilnehmerinnen

Mädchen und junge Frauen

Projektleitung / Ansprechpartnerinnen

Dipl.-Ing. Ilka Holtorf
Dipl.-Ing. Isabel Schmidt

  • aufmass
  • anzeichnen
  • stichsaege
  • modell

Projektziele und Zielgruppe

Frauen und Mädchen aus der Nachbarschaft des Interkulturellen Mädchentreffs sind eingeladen, gemeinsam ein Konzept für die Gestaltung des Außenbereichs zu entwickeln und handwerklich-gestalterisch umzusetzen. Ziel ist, den Freiraum rund um den Interkulturellen Mädchentreff in mehreren Workshops (Ideen- und Bauwerkstätten) gemeinsam attraktiver zu gestalten und für eigene Aktivitäten nutzbar zu machen. Gemeinsam wollen wir den Bau einer „Garten-Lounge“ aus einer Kombination von Sitzelementen (Bänken, Liegen), Hochbeeten und Pflanzkästen angehen. Die Hochbeete und Pflanzkästen dienen nicht nur der Gestaltung, sondern auch der Bepflanzung mit Kräutern für die hauseigenen Kochgruppen (z.B. die Mädchengruppe „Küchenhexen“).
Das Projekt richtet sich an alle interessierten Mädchen und jungen Frauen zwischen 8 und 30 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund aus dem Umfeld des Interkulturellen Mädchentreffs.  Durch den handwerklich-gestalterischen Schwerpunkt und das gemeinsame „Machen“ werden Sprachbarrieren abgebaut und es können insbesondere auch Flüchtlingsmädchen und Flüchtlingsfrauen am Projekt teilhaben und sich so besser in ihr neues Lebensumfeld integrieren. Das gemeinsame Tun fördert Verständnis, die Toleranz und Achtung untereinander.

  • bohren1
  • bohren2
  • laub
  • fertig

Projektablauf

Wir starten mit einem Kennenlern- und Ideenworkshop, in dem alle Mädchen und Frauen ermutigt werden ihre Ideen und Wünsche einzubringen. Gemeinsam erkunden wir den Außenraum und entwickeln gemeinsam eine Idee für die konkrete Gestaltung. In den mehrtägigen  Bauwerkstätten setzen wir dann alles selber handwerklich um! Die Anleitung und Projektdurchführung erfolgt ausschließlich von Fachfrauen (Architektinnen und Tischlerinnen). Einerseits wird somit gezeigt, dass es nicht unüblich ist, dass die sogenannten „Männerberufe“ auch von Frauenhand ausgeübt werden können, andererseits fungieren  sie als Vorbilder für die teilnehmenden Mädchen und jungen Frauen. Kreativ-entdeckendes Lernen in handwerklichen und gestalterischen Bereichen und die Teamarbeit stehen im Mittelpunkt des Projektes. Handwerkliche Fertigkeiten werden spielerisch erlernt und erprobt. Mädchen und Frauen jedweder Herkunft haben die Chance gemeinsam etwas Besonderes und Bleibendes für ihren Mädchentreff mit eigenen Händen zu schaffen.
Während des gesamten Projektablaufs wird großen Wert darauf gelegt, die Teilnehmerinnen entsprechend ihrer Fähigkeiten und auch Besonderheiten zu betreuen, um allen Mädchen gerecht zu werden und ihnen positive Erfolgserlebnisse zu verschaffen.
Nach den Bauwerkstätten werden Blumen, Gemüse und Kräuter gepflanzt. Zum Abschluss des Projekts wird die Garten-Lounge mit einem großen Fest feierlich eingeweiht.
Für die Öffentlichkeit, alle Besucherinnen des Mädchentreffs und der umliegenden Einrichtungen sind die Projektergebnisse sofort sichtbar, da sie im Aussenbereich liegen.

Das Projekt wird ermöglicht durch

Logos Projektförderung

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