Praxis Grüne Schulhöfe ist ein praxisorientiertes Bildungs- und Gestaltungsprojekt, das Schüler*innen und Pädagog*innen dabei unterstützt, ihre Schulhöfe klimaresilient, ökologisch wertvoll und nutzungsfreundlich zu gestalten.
Ein zentrales Merkmal des Projekts ist die enge Verknüpfung von Umweltbildung mit erlebbarer Berufsorientierung, insbesondere in klimarelevanten und handwerklich-gestalterischen Berufsfeldern. Die Zielgruppe sind vorrangig Schüler*innen der Klassenstufen 7 bis 10.
Auch dieses Projekt setzt dafür auf einen partizipativen Prozess, in dem Schüler*innen gemeinsam mit uns den eigenen Schulhof begehen, analysieren und ihre Ideen und Pläne zur freundlicheren und grüneren Umgestaltung miteinbringen. Im Anschluss werden in einem mehrtägigen Bauworkshop die entstandenen Ideen gemeinsam mit den Schüler*innen unter Anleitung umgesetzt und die funktionalen und zugleich ökologischen Elemente werden bepflanzt. Dabei orientieren wir uns an unserem wachsenden Katalog gut umsetzbarer, modularer Bau- und Begrünungsmodule, die sich flexibel an unterschiedliche Schulstandorte anpassen lassen und langfristig in den Schulalltag integrierbar sind. So wird sichergestellt, dass die Maßnahmen nachhaltig wirken und von den Schulen eigenständig weitergeführt werden können.
Mit dem Projekt Praxis Grüne Schulhöfe wollen wir Berufsorientierung praxisnah und niedrigschwellig erfahrbar sowie klimarelevante Berufsfelder sichtbar machen, die Bedeutung von Klimaschutz und des Erhalts der Biodiversität vermitteln, sowie Selbstwirksamkeit, kreative Verantwortungsübernahme für das eigene Lebensumfeld, und Gestaltungskompetenz der Schüler*innen stärken. Durch die aktive Beteiligung an Planung, Bau und Begrünung erhalten die Schüler*innen konkrete Einblicke in klimarelevante und handwerklich-gestalterische Berufsfelder, erproben eigene Fähigkeiten und entwickeln realistische Perspektiven für mögliche berufliche Wege.
Die im Projekt gewonnenen Erkenntnisse und erarbeiteten Materialien werden in Form von frei zugänglichen Handreichungen (Open Source) aufbereitet. Diese ermöglichen es weiteren Schulen, vergleichbare Maßnahmen eigenständig umzusetzen.
Das Projekt läuft bis Mitte 2027.
