Bericht zum cLab „Klimagerechte Baumaterialien“
Vier Tage mit Vorträgen, Workshops, Exkursionen und viel Austausch
Teilnehmende aus verschiedenen Fachbereichen des Bausektors führte Maren Teichert mit weiteren Expert*innen letzte Woche durch das cLab „Klimagerechte Baumaterialien“.
Maren Teichert startete mit dem aktuellen Bausektor hinsichtlich ökologischer Auswirkungen, mit dem Blick auf Gendergerechtigkeit und den sozialen Stand unserer gebauten Umwelt. Es folgten Themen zum zirkulären Bauen, Wissenswertes zum Einsatz von ReUse-Materialien und -Elementen. Eine Bandbreite an klimagerechten Baumaterialien wurde hinsichtlich unterschiedlicher Paramater vorgestellt und verglichen. Franziska Paul ergänzte die Materialvielfalt um „Dach- und Fassadenbegrünung“.
Auf die Grundlagen zum Lehmbau von Maren folgte die Vertiefung im Lehmbaulabor bei den ZRS Ingenieur*innen. Im Praxisteil untersuchten die Teilnehmenden unter Anleitung von Michelle Härder Lehmproben unterschiedlicher Herkunft – grundlegend für die Bestimmung der möglichen Nutzung. Lena Groß zeigte im Workshop die Vielfalt der Lehmgestaltung. Die richtige Mischung und verschiedene Werkzeuge wurden erprobt und mit Pigmenten und Zusätzen wurde experimentiert.
Felix Drewes tauchte mit den Teilnehmenden die Welt der Hanfpflanze ein und zeigte die Anwendungsvielfalt im Bau. Im Workshop entstanden Hanfkalk- und Hanflehmsteine in verschiedenen Farben.
Im C2C-Lab führte Lena Germscheid in die Denkschule des Cradle to Cradle, im Sinne der Kreislaufwirtschaft, ein. Dominik Markward zeigte die Umsetzung im Lab in Form von einzelnen Materialien und Produkten bis hin zum Kühlschrank und Küchenbau. Nebenan erhielten wir auf der Baustelle einen Einblick in die weitere Planung.
Wir bedanken uns herzlich bei den Expert*innen und den Teilnehmer*innen für den so bereichernden und regen interdisziplinären Austausch!
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Die nächsten (letzten) cLabs 2025:
🔸04.+05. September, 2-tägiges cLab „Klimagerechte Baumaterialien | kompakt“
🔸Anfang Oktober, 2-tägiges cLab „Urbane Vielfalt | ökologische und sozial gerechte Stadt“
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Das Projekt wird gefördert von der Berliner Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt.